Feuer und Blut (Allgemein)

blog-item

Eine Ausstellung hat eine Vernissage, eine CD bekommt ihre Releaseparty. In beiden Fällen kann man als Künstler bei diesen Gelegenheiten direkt mit dem Publikum in Kontakt treten. Ich kenne beide Situationen. Für mich ist es sehr wichtig, gelegentlich mal ein Publikum zum Anfassen zu haben. Bei Büchern hat mir das immer gefehlt, und die wenigen Gelegenheiten, die sich mir geboten haben, habe ich umso mehr genossen.

Ein Buch ist einfach plötzlich da. Oder vielmehr, es ist einfach weg, wenn man das Manuskript abgeschickt hat.

Renate Geiter, diese wunderbare Kölner Künstlerin, hat mir eine Gelegenheit angeboten, „Feuer und Blut“ mit einer Lesung im Rahmen eines ZollstocKultur-Sonntags vorzustellen und zu feiern. Der Termin findet vermutlich Mitte Januar statt. Ich freue mich drauf!!!

Näheres dazu in Kürze.

„Feuer und Blut“ ist im strengen Sinne kein Roman und ist nicht „auserzählt“. An Anfang hatte ich damit echte Schwierigkeiten. Als ich vor einigen Jahren für den „Bruder des Königs“ einen Ausschnitt übersetzt habe, war das echte Quälerei. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Das Buch hat mich nach und nach immer tiefer in sich hineingesogen. Und dieser Sog entsteht meiner Meinung nach gerade durch die unglaubliche Geschwindigkeit des Erzählens. Un-glaub-li-che Geschwindigkeit.

Ums gleich dazuzusagen: Die Wirkung entfaltet sich möglicherweise nicht beim ersten Lesen, sondern natürlich erst dann, wenn man nicht mehr darüber nachdenken muss, wer jetzt gerade wer ist. Aber dann!!!